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CASTING

Was ist eigentlich Casting?

„Casting“ ist englisch und heißt übersetzt „Das Werfen“. Geworfen wird mit Angelruten und Kunststoffgewichten von 7,5 und 18 Gramm oder künstlichen Fliegen. Es gibt verschiedene Disziplinen, bei denen es entweder darauf ankommt ein Ziel möglichst genau zu treffen, oder mit dem Gewicht möglichst weit zu werfen.

Warum macht man Casting?

Beim Casting wird mit verschiedenen Techniken geworfen. Zum Beispiel gibt es Pendel-, Seiten- oder Über-Kopf-Würfe. Es wird mit leichten und schweren Spinnruten ebenso geworfen wie mit Fliegenruten. Natürlich gilt auch hier wie überall der Spruch „Übung macht den Meister“. Je besser man mit seinem Handwerkszeug, hier den Angelruten, zurechtkommt, umso besser kommt man natürlich damit auch beim Angeln zurecht. Besonders beim Spinn- oder Fliegenfischen an stark bewachsenen Gewässern ist es sehr hilfreich z.B. auch den Seitenwurf links zu beherrschen und gezielt dahin werfen zu können wo die Fische stehen! Daher werden gute Caster wesentlich seltener auf die „Schonzeit der Eichhörnchen“ hingewiesen als ihre Fischerkameraden, die sehr gerne „auf Bäumen fischen“! Zu diesen praktischen Vorteilen kommt natürlich auch der sportliche Wettkampf.

Braucht man zum Casting spezielle Angelruten und andere Gerätschaften?

Hierzu ein eindeutiges „Jein“! Um mit dem Casting anzufangen kann ganz normales Gebrauchsgerät verwendet werden. Bei den drei Disziplinen des so genannten „Dreikampfs“, wie er auch in Schwaben überwiegend geworfen wird, ist für den Anfang eine leichte Spinnrute empfehlenswert. Für den Weitwurf sollte sie etwas länger und von der Aktion härter sein (Längen usw. siehe Regelwerk). Bei den weiteren Disziplinen wird das Gerät schon etwas spezieller. Wie bei jeder Sportart gibt es auch im Casting Spezialgerät. Mit den Ruten der Spitzenwerfer kann nicht mehr gefischt werden, sie sind reine „Sportgeräte“. Die „Zielscheiben“ können größtenteils auch selbst hergestellt werden. Genaue Maße und der Aufbau sind in den Castingregeln erklärt. Das Arenbergtuch kann zum Trainieren beispielsweise mit einer Plane selbst gemacht werden.

Wo kann man Casting lernen?

Viele Jugendgruppen in Schwaben betreiben Casting. Vielleicht ist ja eine ganz in der Nähe bei der man mittrainieren kann. Ansprechperson bei der Bezirksjugendleitung ist der Jugendsportwart. Bei Fragen oder Lehrgangswünschen einfach melden, kostet ja nichts! Auch auf Landesebene finden gelegentlich Castinglehrgänge statt.

Wo finden Castingturniere statt und was kann man im Casting erreichen?

Casting wird überwiegend auf Sportplätzen geworfen. In Schwaben wird Casting als Wettbewerb beim „Tag der schwäbischen Fischerjugend“ geworfen, unser größtes Castingturnier. Traditionelle „Dreikampf-Turniere“ finden in Marktoberdorf, Nersingen und Wemding statt. Bei diesen Turnieren können auch absolute Anfänger mitmachen und sind auch sehr gern gesehene Gäste! Casting ist ein anerkannter Leistungssport mit neun verschiedenen Disziplinen. Es finden außer den Bayerischen und Deutschen Meisterschaften auch Europa- und Weltmeisterschaften statt. Auch bei den „Worldgames“, den Weltspielen der (noch) nicht olympischen Sportarten, wird Casting geworfen.

Gibt es genau festgeschriebene Regeln für den Castingsport?

Ja, es gibt ein umfassendes Regelwerk, die „Internationalen Casting-Wettkampf-Bestimmungen“. Diese Regeln sind weltweit gültig. Aus diesem Regelwerk habe ich die für den Einstieg im „Dreikampf“ wichtigen auf zwei DIN-A4-Seiten zusammengefasst. Die Pdf-Datei steht für Interessierte zum Download bereit.

Kontakt:

Jugendsportwart
Erich Keinath
Fon: 09092 / 911 974
Mobil: 0171 / 111 69 91
E-Mail: e.keinath@fischerjugend-schwaben.de

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